In der heutigen schnelllebigen Zeit, zählt das
sogenannte Scoring (Kreditscoring) um einen Kunden in eine gewisse
Bonitätsstufe einzuordnen. In solchen fast mathematischen anmutenden
Prüfverfahren zählt die tatsächliche aktuelle Situation des
Kreditantragstellers vermutlich immer weniger. Es wird scheinbar mehr das
Verhalten in der Vergangenheit zur Einstufung herangezogen. Das
Ziel besteht darin, dass die Bank bzw. das entsprechende Kreditinstitut
eine Vermutung bzw. eine Wahrscheinlichkeitsprognose aufstellt, ob der
Kunde den Ratenkredit auch wirklich vollständig zurückzahlen wird. Es
könnte sich natürlich anders verhalten, wenn das entsprechende
Kreditinstitut auf eine längere Erfahrung mit dem Kreditantragsteller
zurückgreifen kann. Denn dann wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine
automatische Bewertungsart für eine Bonitätsprüfung angewendet.
Die Bonitätsprüfung beim Kredit und das Scoring (Kreditscoring).
Nach
welchen Maßstäben das Scoring (Kreditscoring) arbeitet bzw. welche
Komponenten und Informationen zur Bonitätsprüfung genutzt werden, lässt
sich leider nur erahnen. Es wird vermutlich überprüft, in welcher
Berufsgruppe oder Branche der Antragsteller tätig ist, wie oft man den
Wohnort bzw. die Wohnanschrift geändert hat oder wie wurden bisherige
Zahlungsverpflichtungen eingehalten, existieren evtl. Einträge bei der
Schufa und weiteres. Der Kredit
ohne Schufa stellt bei diesem Bewertungsverfahren bzw. bei der
Bonitätsprüfung sicher einen Sonderfall dar. Dabei sollte man aber auch
davon ausgehen, dass Auskünfte über den Kreditantragsteller eingeholt
werden, aber es wird mit anderen Maßstäben beurteilt.
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